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Farbenlehre

Geschichtliches:

Schon im 5. Jahrhundert vor Christus beschäftigte sich Pythagoras mit der Wirkung von Farben auf den Menschen. Die Farbe Gelb ordnete er dem Geist zu, Blau der Seele und dem Inneren des Menschen und Rot den körperlichen Funktionen.

Ende des 17. Jahrhunderts entdeckte Isaac Newton, dass sich Licht aus verschiedenen Farbanteilen zusammensetzt. Durch ein Prisma gelang es ihm, einfallendes Licht in die Primärfarben Gelb, Rot und Blau zu brechen.

Anfang des 19. Jahrhunderts erschien Goethes Werk „Zur Farbenlehre“. Goethe sah einen Zusammenhang zwischen der Ausstrahlung einer Farbe und dem Empfinden, das sie beim betrachtenden Menschen auslöst. Durch mischen der Primärfarben erzeugte er neue Farben, die sich jedoch in ihrer Wirkung auf den Menschen ihren Hauptbestandteilen zuordnen ließen. Auf Goethe zurückzuführen ist die Unterteilung in „warme“ und „kalte“ Farben. Während Blau, Grün und Violett als kalt angesehen werden, gelten Gelb, Rot und Orange als warme Farben.

Farben entstehen also durch Licht, was man sich am Beispiel des Regenbogens oder eines dunklen Raumes gut verdeutlichen kann und haben bestimmte Eigenschaften, die auf uns Menschen wirken.

Primärfarben im Überblick:

Rot ist die erste Farbe, die wir Menschen schon im Mutterleib wahrnehmen. Die Farbe steht des Weiteren für Wärme, Feuer, Leben, Liebe, Leidenschaft und Erotik, aber auch für Aggression, Wut und als Warnung.  In Räumen mit roten Bildern herrscht meist eine gemütlich-warme Atmosphäre und es ist eine geborgene Stimmung zu spüren.

Gelb steht als erstes für die Sonne und somit auch für das Leben. Weitere Eigenschaften der Farbe sind Dynamik, Wärme, Freude und Reichtum. Gelb steht aber auch für Hass, Eifersucht und Neid. Bei den hier angebotenen Bildern stehen jedoch die erstgenannten Beschaffenheiten im Vordergrund, und die Bilder verströmen ein warmes und freundliches Gefühl.

Blau ist im Vergleich zu den anderen eine eher unauffällige Farbe – obwohl wir durch Himmel und Wasser andauernd von ihr umgeben sind. Blau steht für Tiefe, Sicherheit, Treue und Ruhe, aber auch Distanz und Kühle. Blaue Bilder strahlen also Ruhe und Konstanz aus, verbreiten aber keine so wärmende Stimmung wie die oben erklärten Farben.

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